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Bis in die Wüste
Die Uraufführung von »Bis
in die Wüste« fand am 22. Dezember 2008 im Stadttheater Gießen statt. Publikum, Autor und Presse
waren begeistert. Wann gibt es denn sowas?
Worum es geht? Der junge "Asche" gerät, ohne es zu wollen, in einen Strudel von Gewalt. Erst wird eine Katze erhängt, dann ein rechtsextremer Anwalt angeschossen. Dabei wollten Asche und seine Kumpels sich an dem türkischen Gemüsehändler Ali rächen. Doch dann kam Sonja dazwischen. Am Ende stirbt Bodo, Asches ehemals bester Freund. Ein Stück über Anpassung und Identitätssuche.
Pressestimmen:
»Große Begeisterung
des jungen Publikums nach 80 Minuten pausenlosen Spiels.
Langer Beifall. Ein gutes Stück für alle Generationen.
Der Mut zur Uraufführung hat sich gelohnt. Das ist
der Verdienst einer klaren Dramaturgie dieses Schauspieles,
einer feinnervigen Inszenierung durch Astrid Jacobs und
einer intensiven Identifikation der sechs Darsteller.«
(P. Merk, Wetzlarer Neue Zeitung)
»Räber schildert in markanter
Sprache das Abdriften eines jungen Menschen in die Kriminalität – ein
Abdriften, das sich scheinbar lautlos vollzieht, zum Selbstläufer
wird, unaufhaltsam zu sein scheint und das Auditorium ratlos vor die Frage
stellt: Wie konnte das geschehen, warum konnte niemand die sich immer schneller
drehende Spirale der Gewalt zum Stehen bringen? Sind wir mitschuldige Mitwisser?
Solche Fragen wirft die Vorlage auf und regt zur Diskussion an, weil sie
sich klugen, gar besserwisserischen Antworten verweigert.«
(H.-P Gumtz, Gießener Allgemeine)
»Eine erhängte Katze, ein
brennendes Auto, Schüsse auf einen rechtsradikalen Anwalt:
In Jean-Michel Räbers hochaktuellem Stück überschlagen
sich die Ereignisse. Es geht um Bandenwesen, Gewalt und erste
Liebe unter Jugendlichen. Kurz vor Weihnachten hat das Gießener
Stadttheater einen guten Griff getan, indem es die moderne
Moritat des Schweizer Autors auf die Bühne brachte.
In der ebenso flotten wie einfühlsamen Inszenierung
der Gastregisseurin Astrid Jacobs erlebte das Premierenpublikum
einen intensiven Theaterabend, an dessen Erfolg der junge
Benjamin Strecker in der Rolle des aus der Bahn geworfenen
Asche maßgeblich Anteil hatte).«
(T. Schmitz-Albohn, Gießener Anzeiger)
»Bis in die Wüste« gewann
den 1. Preis des Baden-Württembergischen Jugendtheaterpreises 2006.
und wurde ebenfalls für den Heidelberger Stückemarkt
2006 nominiert!
»Bis in die Wüste« wird inwischen an der WLB Esslingen, am Theater der Jungen Welt Leipzig, am Laika Theater Antwerpen und am Jugendclub des Theaters Koblenz nachgespielt.
Leseprobe
(PDF)
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