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Jean-Michel Räber, geboren in Zürich, wurde elterlicherseits
quasi zum Theater gezwungen.
«Gibt es einen schöneren, Erfolg-Ruhm-Reichtum
versprechenderen Beruf als den des Schauspielers?», fragte
ihn sein Vater anlässlich der Drittbesteigung des Matterhorns.
«Nein, Vater.»
«Na, also.»
Es folgte keine Gegenwehr.
1980 dann: «Züri brannte». Das Spektakel hat der
jugendliche Held mittendrin, aus sicherer
Distanz erlebt, danach die Flucht ergriffen und Zureich-Zürich
verlassen. Er begann das menschliche Theater mit all seiner Grausamkeit
zu studieren.
«Der Schauspieler muss alles, besonders das Schreckliche,
mit Genuss ausführen und seinen Genuss zeigen.» (B. Brecht)
Letzteres tat der inzwischen nicht diplomierte
Mime nun professionell und zwar in Chur, Lausanne, Esslingen, Linz,
Bologna und Mexiko City.
Mexiko
City erwies sich als zu provinziell, worauf sich Essen
als romantische Alternative anbot. Es folgten Städte
wie Göttingen, Ulm, Mannheim, Kaiserslautern, Freiburg, Oberhausen,
Konstanz, Heidelberg und viele weitere Ortschaften,
die es theoretisch verdienten erwähnt zu werden aber
eben nur theoretisch.
Seit gut 15 Jahren ist Heidelberg endgültiger
Zwischen-Hauptwohnsitz des unterdessen zum Schauspieler,
Autoren und Kabarettisten mutierten Schweizers geworden.
Pressemappe
(Biografie, 2 Fotos) 2,2 MB
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